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7 Strategien
Salz, Eierschalen, Zerschneiden, Bierfalle …

„Die ersten Zwiebeln habe ich damals verkehrt herum reingesteckt“, erzählt Hartmut Voigt (74) in seinem Gemüsegarten stehend von seinen ersten Erfahrungen. Doch seit zehn Jahren ist sein Gemüseerflog mit Bohnen, Wurzeln, Kohlrabi, Salat, Gurken … gestiegen. Alles grün und vielfältig. „Meine Lieblingsmethode gegen Schnecken: Zerschneiden. Mit Schere oder Messer. Der Tod tritt sofort ein. Ich bin nämlich ein Tierfreund. Das muss schnell und schmerzlos gehen.“ Bei feuchtwarmer Witterung sind am meisten Schnecken draußen. Deswegen geht Voigt in dieser Zeit auf Schneckenjagd.

Salz
„Einfach über die Schnecken rüber streuen. Und sie dann ihrem Schicksal überlassen. Die schleimen sehr und trocknen ein. Und nach ein oder zwei Tagen ist nichts mehr übrig. Wenn ich zu wenig streue,  überleben die Schnecken. Aber das ist nicht meine Methode. Ich denke, dass sich die Schnecken dann zu lange quälen“, meint der Stuckenborsteler. Wichtig für den 74-Jährigen: Die Methode helfe nur bei Nacktschnecken. Den Schnecken mit Häuschen tue er nichts. „Die sollen auch nicht so schlimm sein. Nacktschnecken hingegen sind Kannibalen, die fressen sich sogar gegenseitig auf. Es gibt verschiedene Nacktschnecken. Braune, Schwarze und Tigerschnecken.“

Der Frühstücksmüll
In den Kompost, als Dünger, kommt Kaffeesatz rein. „Aber ich habe es noch nicht direkt aufs Land gestreut. Ich glaube nicht, dass es dabei auf den Kaffeesatz ankommt, sondern auf die Krümel“, erläutert Hartmut Voigt. „Die Schnecken mögen keine krümelige Erde. Deswegen hacke ich den Garten immer schön. Den Boden meiden sie dann.“ Kaffeesatz also eher zum Fernhalten. Aber nicht zur Schneckenvernichtung.

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