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Sattel, Spikes und Lenker
Richtige Ausrüstung bringt Schwung.

Jürgen Marder ist letztes Jahr insgesamt 11.000 Kilometer geradelt. Die meisten Strecken davon zur Arbeit bei Mercedes als Meister in der Instandhaltung. Sein Nachbar Udo Goris hat seine CO2-Ersparnis gelobt und ihn auf der Dorf-Internetseite zum Sportler des Jahres 2011 gekürt, weil Marder „… keine Sprüche kloppt, sondern im Stillen vorbildlichen Umweltschutz praktiziert.“ Marder: „Du kommst morgens mit deutlich mehr Schwung am Arbeitsplatz an. Ich fahre, weil ich das so gewohnt bin. Mir fehlt das, wenn ich nicht fahre.“ Jahrelang ist er mit dem Rad zum Sottrumer Bahnhof gefahren, dann mit dem Zug nach Oberneuland und mit dem Zweitrad von Oberneuland nach Sebaldsbrück. Jeweils zweimal vier Kilometer Rad plus Zug, Gesamtfahrzeit eine Stunde. Die braucht er jetzt für 27 Kilometer Rad auch. Nur in Ausnahmefällen, bei Sturm, fährt er Auto.

Radtechnik
Marder trägt Spezialschuhe mit Adapterplatten, die in die Pedalen einrasten. „Mit dem Klickpedal habe ich eine Superverbindung zum Fahrrad. Da kommst du die Brücken besser hoch.“ Helm ja, Helmpflicht nein. Ein Triathlon-Lenker ermöglicht eine flach liegende Fahrposition. „Das ist für die Handgelenke sehr entspannt. Mit geringerem Windwiderstand kann ich bei weniger Anstrengung einen besseren Schnitt fahren. Wo es geradeaus geht, fahre ich liegend, im unübersichtlichen Verkehr dagegen aufrecht.“ Und der Sattel? „Ich schwöre auf Brooks-Ledersättel. Wenn die mal passen - das ist ein Traum. Den hast du eingeritten, und dann ist das deine Schale.“ Am Gepäckträger hängt eine wasserdichte Packtasche mit Notklamotten, Regenponcho für Pannen im Regen, Einweghandschuhe und Werkzeug. „Ich könnte alles unterwegs reparieren.“

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