20 Jahre Torfkurier, der Film






Startseite

Haustausch
Bei fremden Menschen mittendrin.

„In einer Hotelenklave lernt man die Menschen gar nicht kennen.“ Da sind sich Erich und Waltraud von Hofe aus Quelkhorn sicher. Daher bieten sie im Internet ihr Haus zum Tausch an. Ich komme zu dir, du zu mir. „Im Jahr 2000 haben wir damit angefangen. Wir wollten reisen mit wenig Geld.“ Damals war’s London. „Beim ersten Haustausch ist das Meerschweinchen der Londoner Familie gestorben. Wir sind zum Tierarzt gefahren, aber da war nichts mehr zu machen. Das sind Dinge, die passieren können.“ Menschen, Land und Leute kennen lernen. Echte Einblicke. Die beiden berichten über Vorbereitungen, Kontakte und die Vorteile des Haustauschs.

Vorbereitung
Waltraud von Hofe: „Man muss schon Weihnachten anfangen zu planen.“ Dann schreibt man bei Homelink zum Beispiel: ,Wir wollen ans Meer in Europa, wer will nach Deutschland?‘ Die Suche beginnt: Der gewünschte Zeitraum muss übereinstimmen und der Tauschpartner sollte auch nach Quelkhorn kommen wollen. „In Deutschland gibt es mehrere hundert Adressen. Es ist Zufall, mit wem man in Kontakt kommt“, sagt Erich von Hofe. Ein ansprechender Internetauftritt ist wichtig: „Als erstes muss man sich überlegen, wie man sich vorstellt.“ Sie haben Fotos gemacht und eine Kurzbeschreibung der Möglichkeiten vor Ort (Park, Spielplatz in der Nähe …) und im Haus (Geschirrspüler, Grill …) auf die Seite gestellt. „Man kann alles anklicken, Raucher -oder Nichtraucher, Hunde: ja oder nein.“ Für die Gäste im Haus hat Erich von Hofe einen ,Homeguide‘ entworfen. „Da steht alles drin. Man muss den Menschen ja auch erklären, wie im Haus alles funktioniert.“ Aber auch Flyer von Sehenswürdigkeiten oder die Busabfahrtszeiten hat er für seine Gäste zusammengestellt. Die beiden haben außerdem ein Gästebuch angelegt, in dem sich ihre Tauschpartner verewigen. „Jedes zweite Mal haben wir den Tauschpartner getroffen. Seine Frau ergänzt: „Mit den Italienern letztes Jahr war das sehr nett. Wir haben uns sehr schön unterhalten.“ Er: „Da lernt man sich ein bisschen kennen, nicht alles ist Berlusconi in Italien.“

weiter lesen ...

............................................................................................................................................................................

Näheres zum Torfkurier-Verlag selbst finden Sie hier.

............................................................................................................................................................................