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Fehler gibt es nicht
Von einem, der in anderen Kategorien denkt.

Markus Grimm (44) aus Sottrum ist Musikpädagoge. Er spielt Gitarre als Hauptinstrument, Bass, Schlagzeug, Jazzpiano, beschäftigt sich mit Komposition, Produktion, Auftragsarbeiten und hält musikpsychologische Vorträge. Grimm hält das Konzept ‚Fehler‘ nicht für hilfreich. Er hat sich als Autodidakt alle Instrumente selber beigebracht und selber keine Stunde Unterricht gehabt.

Torfkurier: Was passiert, wenn ich falsch spiele, wenn die gespielten Noten von der Musik im Kopf abweichen?
Markus Grimm: Wenn man den Fehler so nennen will … Halte ich an den Begriffen fest, halte ich an der Idee fest. Will ich den Begriff des Fehlers beibehalten, bleibe ich auch inhaltlich bei einem Fehler selbst. Der Begriff ist negativ besetzt. Es folgt das schlechte Gewissen, eine erste Delle in der Eigenmotivation. Ich stelle die große Frage: Bringt der Begriff überhaupt etwas? Als Nebenprodukte entstehen schlechte Gedanken, und es macht keinen Spaß mehr. Aber: Musik wird gespielt, nicht gearbeitet. – Ich stelle das Thema ‚Fehler‘ in Frage.

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